Unsere Genetik – Ihr Erfolg

Aubrac - Reichinger

 Jungtierchampion Genostar-Fleischrindertag

Rassebeschreibung

Das Aubrac-Rind ist eine alte Robustrasse und stammt aus den Bergen des Aubrac im französischen Zentralmassiv, von dem sich auch der Name ableitet. Aufgrund der seit vielen Jahren durchgeführten Selektion unter extensiven Haltungsbedingungen wurde eine robuste Rasse geprägt, die sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit, Genügsamkeit, Leichtkalbigkeit und Langlebigkeit auszeichnet. Somit ist diese Rasse besonders für die Mutterkuhhaltung geeignet.

Durch die Widerstandsfähigkeit der Rasse sind die Rinder vorzüglich für die Haltung im Freien geeignet. Selbst auf schwierigen und futterärmeren Weideflächen bringen die Tiere noch angemessene Leistungen.

Aber auch in der Kreuzungszucht mit intensiven Fleischrassen gewinnt der Einsatz von Aubrac-Stieren immer mehr an Bedeutung. Hauptgründe dafür sind die leichten Geburten, vitale Kälber die schnell am Euter säugen und gute Zuwächse bescheren.

Gebrauchskreuzungen Charolais x Aubrac nehmen in Frankreich einen immer höheren Stellenwert ein. Die einzelnen Vorteile beider Rassen bringen enorm produktive Absetzer zum Vorschein.

Selbiges gilt auch für Fleckvieh x Aubrac. Bei Fleckviehkreuzungen auf meinem Betrieb waren Tageszunahmen von 1400 g bis 1900g auf den Wiegeprotokollen keine Seltenheit.

Philosophie & Zucht

„Fleisch aus Gras“ mit Aubrac

In erster Linie ist es uns ein Anliegen, auf unserem Hof Rinder zu halten und zu züchten, die hohes Leistungspotential aus Grünland bzw. extensiver Fütterung schöpfen können und ein ruhiges Gemüt aufweisen. Dies gelingt mit der Rasse Aubrac  hervorragend, da hier Rassemerkmale, wie hohe Grundfutterverwertung, bei guter Fruchtbarkeit und entsprechender Milchleistung voll ausgeschöpft werden können.

Dank der hohen Leistungsbereitschaft der Tiere konnten wir Silomais zur Gänze aus der Ration nehmen und verwenden  einen kleinen Teil unseres selbst erzeugten Getreides nur mehr zur Lockfütterung der Herde.

Durch die Langlebigkeit und Leichtkalbigkeit erhoffen wir uns auch einen Rückgang der Jungviehaufzuchtkosten und dadurch mehr Wirtschaftlichkeit der Muttertiere.

Alle Tiere auf unserem Hof stammen von ausgesuchten französischen Zuchtlinien, die teilweise aus dem Herkunftsland oder aus Luxemburg importiert wurden. Um den Zuchtfortschritt und die genetische Variabilität der Tiere hoch zuhalten setzen wir auch Besamungsstiere aus Frankreich ein.

Zur Präsentation und Steigerung des Bekanntheitsgrades der Rasse beteiligen wir uns immer wieder gerne an Rinderschauen und Ausstellungen. Dennoch sehen wir es nicht als unser Zuchtziel an, Schautiere zu produzieren, sondern Rinder,  die in Haltung und Fleischerzeugung gut funktionieren und das Leistungspotential der Rasse ausschöpfen.  Mein persönliches  Augenmerk liegt auf breiten Rahmen, Milchleistung, hochsitzendes Euter und gutes Fundament der Tiere.

Rinder, welche nicht dem Zuchtziel entsprechen, werden konsequent selektiert, aber trotzdem im gewohnten Umfeld auf dem Hof weitergefüttert. Erst wenn die Tiere eine optimale Muskelfülle aufweisen, werden sie so stressfrei wie möglich geschlachtet und an unsere Fleisch-Fans vermarktet.

Aubrac-Fleisch zeichnet sich durch Kurzfasrigkeit,  gute Marmorierung und den besonderen Eigengeschmack aus, was von unseren Kunden sehr geschätzt wird und immer für positives Feedback sorgt.

Warum Aubrac

Die Landwirtschaft, speziell die Fleischproduktion steht immer mehr im Diskussionsmittelpunkt der Gesellschaft. Die Nutztierhaltung wird immer mehr mit Punkten wie Ressourcenschonung, Klimaschutz, Umweltschutz, etc. konfrontiert. Im selben Atemzug steigt der Fleischkonsum stetig.Um Fleisch, hier primär Rindfleisch so ressourcenschonend wie möglich zu produzieren, ist es unumgänglich Grünlandflächen so effizient als möglich zu verwerten.Im Gegensatz zu Getreide und Mais stehen unsere Grasflächen nicht in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion, da sie einzig durch den Wiederkäuer verdaut und in tierisches Eiweiß umgewandelt werden können.

Genau hier liegt der große Vorteil der Rasse AUBRAC.

Seit Jahrhunderten werden die Rassemerkmale der Aubrac-Rinder im französischen Hochland geprägt. Karge, teilweise steinige Hochplateaus mit schlechten Futterqualitäten werden dort von den Rindern beweidet. Die Fähigkeit, auch aus Futterqualitäten mit geringem Futterwert angemessene Fleischzuwächse zu generieren, sollte auch in unseren Breitengraden genutzt werden.Die Größe und Anzahl von Biodiversitätsflächen, Ökologischen Vorrangflächen, Naturschutzflächen steigt kontinuierlich an.Hier muss ein Ansatz stattfinden der Nahrungsmittelproduktion, Erhaltung von Erholungsraum, Umwelt-und Naturschutz und den Konsens zwischen Produzent und Konsument auf einen Weg bringt.

Mit der Rasse AUBRAC werden wir diesem Ziel näher kommen.

 

Stiere im Einsatz

Im Natursprung setzen wir unseren französischen Stier Nobel ein.

Nobel ist ein sehr langer, gut bemuskelter Bulle mit absolut ruhigem Charakter.

In der Besamung setzten wir aktuell die Stiere Bayon II, Dolby, Drakkar, Duroc, Financier und Joker ein.

 

 

Aktuelles

Bundesfleischrinderschau

07.09.2013 - 08.09.2013

Am 07 und 08. September 2013 ist die Rasse Aubrac erstmalig bei einer Österreichischen Bundesfleischrinderschau dabei.

Wir holen mit unserem Stier Hector den Bundessieg nach Oberösterreich.

Mit der Kuh auf Du und Du

21.04.2015

Einen sehr interessanten Schulungstag zum Thema „Rinderhandling- Mit der Kuh auf Du und Du“ haben wir am 21. April 2015 bei uns am Hof abgehalten.
Christian Mairinger von der SVB hat uns hierzu Theorie und Praxis vermittelt.

Landesfleischrinderschau 2015

13.09.2015

Am 13. September 2015 ging die 2. OÖ Landesfleischrinderschau im Rahmen der Rieder Messe über die Bühne.
Wir waren mit einer Kalbinnengruppe von 3 Tieren dabei.

Danke an meine Helfer Josef und Reinhard.

Endlich BIO

10.02.2016

10. Februar 2016, es ist so weit . Nach reiflicher Überlegung haben wir den BIO-Kontrollvertrag unterschrieben.
Einer biologisch geführten Zukunft unseres Betriebes steht nichts mehr im Wege.

Quiet-Weans eingeführt

01.09.2016

Im Herbst 2016 haben wir die 2-Phasen Entwöhnung unserer  Absetzer mit Quiet-Weans eingeführt.

Diese aus Kanada stammende Absetztechnik basiert auf einem einfachen Nasenplättchen, welches dem Jungtier eingezogen wird, damit es nicht mehr am Euter saugen kann. Erst nach 5 bis 7 Tagen wird das Jungtier von der Mutter getrennt und das „Quiet Wean „ wieder aus den Nasenlöchern  des Rindes entfernt. Somit wird der Absetzstress für die Kuh und das Jungtier auf ein Minimum reduziert, was ein Ausbleiben von tagelangem Rindergebrüll am Hof zufolge hat.

Rieder Messe 2017

13.09.2017

 

Für die Werbung und Präsentation der Rasse "AUBRAC" haben wir im Zuge der Fleischrinderschau auf der Rieder Messe eine Kalbin und eine Kuh mit Kalb bei Fuss präsentiert.

Das rege Interesse an den Tieren zeigt das Entwicklungspotential dieser Rasse in Österreich. Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für die Einladung.

Verkauf

 

Sollten Sie Interesse an unserer Herde haben, laden wir Sie gerne zu einen Besichtigungstermin unserer Tiere ein.

Damit ich auch entsprechend Zeit für Ihren Besuch einplanen kann, bitte ich um eine vorherige telefonische Absprache.

Kontakt & Impressum

Reichinger Günter
Matzelsberg 9
4952 Weng im Innkreis

Austria

Tel.: 0043/6503201554

E-Mail: guenter.reichinger@gmx.at

Verantwortlich für den Inhalt: Reichinger Günter